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Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Die Klinik

Die fachliche Ausrichtung der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie basiert auf einem psychodynamisch fundierten multimodalen Gruppenpsychotherapiekonzept und integriert schulenübergreifend darüber hinaus Elemente der systemischen- und der kognitiven Verhaltenstherapie.

Gesundheit und Erkrankung verstehen wir als Resultat eines komplexen Zusammenspiels von Körper und Seele. Unser therapeutisches Angebot ist dementsprechend zentral geprägt von einem ganzheitlichen Ansatz, identifiziert verschiedene erkrankungsauslösende Faktoren (z.B. aus der Lebensgeschichte und dem sozialen Kontext) und führt diese im Prozess genesungsorientiert zusammen. Die eigenverantwortliche, partizipative Mitwirkung unserer Patient*innen am Therapieprozess im stetigen Austausch mit dem Behandlungsteam ist für uns dabei selbstverständlich.

Wir behandeln in unserer Klinik das gesamte Spektrum des Fachgebietes der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie bei Patient*innen, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben. Beispielhaft können folgende Diagnosen und Symptomatiken behandelt werden:

  • Depressionen
  • Angst- und Panikstörungen
  • somatoforme Störungen (funktionelle Störungen verschiedener Organsysteme, somatoforme Schmerzstörung)
  • Essstörungen (z.B. Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Störung)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen und Komplexe Traumafolgestörungen (PTBS, kPTBS, DESNOS)
  • Körperliche Erkrankungen mit psychischen Einflussfaktoren (chronische Schmerzen, schwer einstellbarer Diabetes mellitus, hoher Blutdruck, Adipositas)
  • Psychische Störungen bei onkologischen Erkrankungen (Psychoonkologie)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Impulskontrollstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Zwangsstörungen

Die Behandlungsplanung- und Durchführung erfolgt an unserer Klinik stets individualisiert, sowie in Abstimmung mit den Themen und Anliegen unserer Patient*innen im Sinne einer maßgeschneiderten psychosomatischen Medizin und Psychotherapie.

Bei Vorliegen von stoffgebundenen Suchterkrankungen (Alkohol, illegale Substanzen/Drogen), hirnorganischen Erkrankungen (z.B. Demenz) und floriden psychotischen Symptomen kann eine Aufnahme nicht erfolgen.

Standort St. Barbara

Die Klinik am Krankenhausstandort St. Barbara ist ruhig gelegen und von einer ansprechenden Parkanlage umgeben. Die Räumlichkeiten wurden künstlerisch in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule Burg Giebichenstein gestaltet. Die Unterbringung erfolgt in modern eingerichteten Ein- und Zweibettzimmern mit Badbereich (Dusche, Waschbecken, WC). Darüber hinaus stehen sowohl in der Klinik als auch im Therapiezentrum des Standortes Räume für Gruppenpsychotherapie, Musiktherapie, Körpertherapie, Gestaltungstherapie sowie für bewegungs- und sporttherapeutische Behandlungseinheiten zur Verfügung.

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Barbarastraße 4
06110 Halle (Saale)

Chefarztsekretariat

Andrea Weise

(0345) 213-4351(0345) 213-4352sekretariat.ptm​@krankenhaus-halle-saale.de

Anmeldung Vorgespräche und Essstörungsambulanz

Sekretariat

(0345) 213-4351

Schwerpunkte

Stationärer Bereich

Unsere traditionsreiche Klinik verfügt im stationären Bereich über eine ausgewiesene, gewachsene Expertise, vor allem in der Behandlung von Essstörungen, Traumafolgestörungen sowie ausprägten Persönlichkeitsstörungen.

Nach der Durchführung einer detaillierten Aufnahmediagnostik werden die Therapieziele für die stationäre Behandlung mit den Patienten individuell abgestimmt. Die Behandlungsangebote sind multimodal und setzen sich aus einem therapeutischen Grundprogramm (Basissetting), ergänzenden Therapieangeboten und störungsspezifischen Therapieelementen zusammen. Die Psychoanalytisch-Interaktionelle Gruppenpsychotherapie stellt dabei das psychotherapeutische Kernelement des stationären Behandlungssettings dar.

Basissetting:

  • Gruppenpsychotherapie in psychoanalytisch-interaktioneller Fundierung
  • Einzelpsychotherapeutische Sitzungen
  • Katathym-Imaginative Psychotherapie (KIP)
  • Mal- und Gestaltungstherapie, Musik- und Tanztherapie
  • Körperbezogene Therapien
  • Erkrankungsspezifische Psychoedukation
  • Imaginative Stabilisierung
  • Entspannungsverfahren (PMR, Autogenes Training)
  • physiotherapeutische Angebote
  • Aromatherapie

Allgemein-Ergänzende Therapieangebote

  • fachärztliche Mitbehandlung durch die somatischen Kliniken und Abteilungen unseres Krankenhauses
  • Psychopharmakotherapie
  • Familien- und Paargespräche
  • Sozialarbeiterische Gespräche
  • Allgemeine Ernährungsberatung

Spezifische Therapieangebote für Patienten mit Essstörungen:

  • Internistische Mitbehandlung
  • Erkrankungsspezifische Ernährungsberatung
  • Körperbildarbeit
  • Körperspezifische Adaptierungen der Katathym-Imaginativen Psychotherapie

Spezifische Therapieangebote für Patienten mit Eltern-Kind-Interaktionsstörungen

  • Familientherapienachmittage in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und- psychotherapie

Spezifische Therapieangebote für Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung und Komplexer Traumafolgestörung

  • Skills-Training
  • spezifische Psychoedukation für Traumapatienten
  • stabilisierende Körpertherapie
  • spezifische psychotherapeutische Interventionen im Einzelsetting (z.B. EMDR, Trauma-KIP, Screentechnik)

Vorstationäre Gespräche werden an unserer Klinik auf Einweisung durch Haus- oder Fachärzt*innen durchgeführt. Sie dienen der Prüfung, ob eine stationäre psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlung bei der bei Ihnen individuell vorliegenden Symptomatik angezeigt ist. Im Gespräch selbst wird die zuständige Kolleg*in unserer Klinik einen sogenannten ersten Behandlungsfokus gemeinsam mit Ihnen erarbeiten und Ihnen dann die bestehenden Behandlungsoptionen erläutern.

Gern besteht im Rahmen des Termins auch die Möglichkeit, Atmosphäre und räumliche Gegebenheiten unserer Klinik in Augenschein zu nehmen, sowie umfassende Informationen über unser fachliches Angebot zu erhalten.

Eine Terminvereinbarung kann über unser Kliniksekretariat telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Zum Termin selbst benötigen Sie eine gültige Verordnung von Krankenhausbehandlung (Einweisungsschein), welche Ihnen ihre Hausärzt*in bzw. ihre Fachärzt*in ausstellt.  


Psychosomatische Institutsambulanz

Das Angebot unserer Psychosomatischen Institutsambulanz an den Klinikumsstandorten Barbarastraße und Mauerstraße richtet sich an psychisch erkrankte Menschen, welche aufgrund der Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung eines besonderen ambulanten, krankenhausnahen Versorgungsangebotes bedürfen. In den meisten Fällen ist es notwendig, dass neben einer psychischen Erkrankung auch eine damit verbundene körperliche Erkrankung besteht, damit eine PsIA-Behandlung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung durchgeführt werden kann.

Unsere Klinik bietet im Rahmen der Psychosomatischen Institutsambulanz verschiedene qualitativ hochwertige, multiprofessionelle Behandlungsangebote für umschriebene Erkrankungen aus dem Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie an.

Für eine Behandlung in unserer Ambulanz benötigen Sie einen Überweisungsschein ihrer ambulant behandelnden Fachärzt*in für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder ihrer ärztlichen Psychotherapeut*in.

Das Behandlungsangebot „Ambulante Essstörungsbehandlung“ unserer Psychosomatischen Institutsambulanz richtet sich an Menschen mit Erkrankungen aus dem Spektrum der sogenannten Essstörungen, deren Schweregrad eine ambulante Behandlung noch ermöglicht (z.B. BMI mindestens 16,0 kg/m²). Das zentrale Element der Behandlungsangebotes ist die Gruppenpsychotherapie. Zu den Essstörungen zählen wir einerseits die Anorexia- und die Bulimia nervosa, andererseits aber auch Impulskontrollstörungen mit Auswirkungen auf das Essverhalten (z.B. Binge-Eating-Disorder), sowie die Adipositas.

Die Behandlung findet für eine Gesamtdauer von im Mittel sechs Monaten in einer halboffenen Gruppe mit mehreren therapeutischen Terminen pro Woche statt.

Der Aufnahme in das Behandlungssetting geht ein Vorgespräch zur Indikationsprüfung für eine Behandlung voran.

 

Kontakt:

Für eine Anmeldung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unserer Klinik.

Telefonisch:    0345-2134351
E-Mail:            sekretariat.ptm@krankenhaus-halle-saale.de

Für die meisten Betroffenen stellt eine Krebserkrankung ein belastendendes Lebensereignis dar. Dieses geht häufig mit Angst, Sorgen, Hilflosigkeit und Depression einher. Ziel unseres psychoonkologischen Gruppenangebotes ist es, die Krankheitsverarbeitung zu unterstützen, das psychische Befinden zu verbessern, psychosoziale Ressourcen zu stärken sowie Begleit- oder Folgeprobleme der medizinischen Diagnostik oder Therapie zu mindern. Dadurch soll sich sowohl Ihre als auch die Lebensqualität Ihrer Angehörigen verbessern.

Den gruppenpsychotherapeutischen Sitzungen geht eine individuelle, vorbereitende Einzelsitzung voraus.

Die Gruppengröße beträgt bis zu 10 Patienten unterschiedlichen Alters, Geschlechts, mit unterschiedlichen onkologischen Erkrankungen in unterschiedlichen Stadien.

Die Gruppensitzungen finden alle zwei Wochen statt und dauern je 100 Minuten.

Die Kosten werden durch Ihre Krankenversicherung übernommen. Aus diesem Grund ist ein Überweisungsschein für die psychoonkologische Behandlung von einem ambulanten Facharzt (Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Psychotherapeut) notwendig.

 

Kontakt:

Bei Fragen oder zur Anmeldung für das Behandlungssetting melden Sie sich bitte Dienstags in unserer Sprechzeit zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr unter der Telefonnummer 0345-2135110.
Oder Sie melden sich per E-Mail an: sekretariat.ptm@krankenhaus-halle-saale.de

Für Menschen mit einer Adipositaserkrankung, welche sich kürzlich haben operieren lassen, bieten wie eine Nachsorgegruppe an. Im Rahmen dieser Gruppe sollen sie Unterstützung beim Umgang mit der neuen Lebenssituation nach einer bariatrischen Operation erhalten, individuelle psychische Aspekte der Adipositas besser verstehen lernen und vom Austausch mit Betroffenen profitieren. Hierfür steht ein multidisziplinäres Team bestehend aus Fachärzten für Psychosomatik, Psychologen, Sozialarbeiten, Physiotherapeuten und Ernährungsberatern zur Verfügung. Das psychotherapeutische Gruppenprogramm beinhaltet Themen wie Psychoedukation, Genusstraining, Tagesstrukturierung hinsichtlich der Mahlzeiten und Spannungsregulation. Es ist aus zehn Modulen von je 100 Minuten Dauer aufgebaut und findet im zweiwöchentlichen Rhythmus statt.

Vor einer Aufnahme in die Gruppenbehandlung bedarf es eines Vorgespräches. Für dieses Gespräch und für eine eventuelle spätere Behandlung benötigen Sie einen gültigen Überweisungsschein von ihrem ambulant behandelnden Facharzt (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Psychotherapeut).

 

Kontakt:

Für eine Anmeldung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unserer Klinik.

Telefonisch:    0345-2134351
E-Mail:            sekretariat.ptm@krankenhaus-halle-saale.de

TEAM

Constantin Puy

Dr. med. Constantin Puy

Chefarzt und Zentrumsleiter

Juliane Schedler

Juliane Schedler

Leitende Psychologin stationärer Bereich

Anke Schmiedeberg

Dr.rer.biol.hum. Anke Schmiedeberg

Leitende Psychologin Interdisziplinäre Psychosomatik

Tobias Ritter

Tobias Ritter

Teamleitung PTM-Station (Pflege stationärer Bereich)

Veranstaltungen

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