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Ein kleines medizinisches Wunder

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Ein kleines medizinisches Wunder
Auf dem Weg in eine gute Zukunft: Die kleine Milena mit ihren Eltern.

Die behandelnden Ärzte sprechen von einem kleinen Wunder: Nach nur 22 Schwangerschaftswochen musste die kleine Milena aus dringenden medizinischen Gründen entbunden werden. Eine wahre Herkulesaufgabe für das Frühchen, seine Eltern und das Team des Perinatalzentrums am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara. Zur Einordnung: Noch bis vor wenigen Jahren war es kaum denkbar, dass ein Kind nach so kurzer Zeit im Bauch der Mutter eine Überlebenschance und eine Perspektive auf eine gesunde Entwicklung haben könnte.

Für die aus der Ukraine stammenden Eltern begann täglich aufs Neue eine emotionale Reise voller Hoffnung und Angst. Das ärztliche, pflegerische und therapeutische Team des Krankenhauses war gefordert zu zeigen, was Spitzenmedizin heute zu leisten vermag. Nicht nur galt es, das Leben von Mutter und Kind zu retten, sondern dem Frühchen eine Zukunft möglichst ohne gesundheitliche Einschränkungen zu ermöglichen. Das winzige, nur 485 Gramm wiegende Mädchen musste mehr als 50 Tage lang beatmet werden bzw. Atemuntersützung erhalten. Die Ernährung erfolgte zunächst ausschließlich über eine Magensonde oder über das Venensystem. In den ersten Tagen musste das Kreislaufsystem des Frühchens stabilisiert werden. Hinzu kommt grundsätzlich ein konsequentes Hygieneregime zur Vermeidung von Infektionen. 

Am gestrigen Donnerstag war es soweit: Die kleine Milena durfte nach Hause. Natürlich werden sie und ihre Familie im Rahmen der Frühgeborenennachsorge weiter betreut.

PD Dr. Roland Haase, Chefarzt der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin, bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen des Perinatalzentrums für die hervorragende Teamleistung: "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir davon ausgehen, dass Einschränkungen der Entwicklungsfähigkeit und der Sinnesorgane oder andere Beeinträchtigungen der späteren Lebensqualität bei Milena nicht zu erwarten sind. Ich bin froh, dass wir heute über derart weitreichende medizinische Möglichkeiten verfügen und wünschen der Familie eine unbeschwerte gemeinsame Zeit zu Hause."

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